Syntax-K

Know-How für Ihr Projekt

Firmenprofil

Syntax-K besteht im Wesentlichen aus einer Person, Jörg Walter. Seine breitgefächerte Erfahrung in der elektronischen Datenverarbeitung ist das tragende Element aller Dienstleistungen.

Dank eines bewährten Netzwerkes von selbständigen Unternehmern werden projektbezogen zusätzliche Fachleute eingebunden, so dass stets fundiertes, optimales Fachwissen parat ist.

Eckdaten

Name:Jörg Walter
Schulabschluss:Abitur ­(Note 2,0)
Berufsabschluss:Studium Diplom-Informatik, Vordiplom (Note "gut"), Erlangung des Diploms voraussichtlich 2010
Zusatzqualifikationen:Ausbildereignungsprüfung (Note "gut" in der Praxis und "befriedigend" in der Theorie)
Berufstätigkeit:Selbständiger Unternehmer, zunächst unter dem Namen "creITve", seit 2006 unter dem Namen "Syntax-K"

Fertigkeiten

Aktiv und Fundiert

Betriebssysteme:
UNIX (Linux: Debian, SuSE, Gentoo, RedHat, Ubuntu), Windows (98 bis 2000/XP)
Anwendungen:
KDE, KOffice, OpenOffice, MS Office, LyX, KDevelop, Qt Designer, Apache, AxKit, NetBeans, SVN, Trac, CVS
Programmiersprachen:
Perl, Java, JavaScript, SQL, XSLT, PHP, Python, C, C++, Shell-Skripte (bash), sed, GNU make, AVR Assembler
Technologien/APIs:
HTML, XML, LaTeX, AWT, OpenGL, Java3D, TAL, Embedded-Systeme, AVR Microcontroller, AVR32, base2, DOM Level 2, Emulation und Virtualisierung

Fundiert, aber z.Zt. nicht aktiv

Betriebssysteme:
DOS, Windows (3.0 bis 95), PalmOS (3.3-4.1), OS/2 (2.1 bis Warp 4)
Anwendungen:
XEmacs, OpenOffice, Gnuplot, Eclipse, AVR Studio
Programmiersprachen:
Shell-Skripte (DOS, 4DOS), OpenGL ARB_vertex_program/ARB_fragment_program, awk, Lisp, Tcl/Tk, Pascal, Delphi, BASIC (C64/C128, QBasic, Visual Basic), diverse applikationsspezifische Skriptsprachen (ircII, EPM, elvis, kvirc u.a.)
Technologien/APIs:
Qt/KDE inkl. PyQt, wxWindows, Win32, Datenkompression, PC/DOS BIOS, Videokompression, Apache

praxistaugliche Grundkenntnisse

Betriebssysteme:
UNIX (AIX; DigitalUnix; FreeBSD), MacOS X, Windows Vista
Anwendungen:
Matlab, Khoros
Programmiersprachen:
Assembler (6502, Z80, 68000, 80x86, MMX/SSE), Matlab, Prolog, COBOL, REXX, bf
Technologien/APIs:
Swing, Win16, OS/2, PalmOS, OS X Treiberkit, Linux-Treiber

Fremdsprachen

Entstehung: Ein Lebenslauf aus der Perspektive der Softwarefertigkeiten

Wie alles begann

Ausgehend von einer schon in früher Kindheit vorhandenen Technikbegeisterung wurde durch den ersten Kontakt mit einem Heimcomputer (ein Commodore C=116) das Talent zur Programmierung geweckt. Da es kaum Spiele für dieses Gerät gab, blieb nichts als das Handbuch von vorne bis hinten durchzuarbeiten, so daß sich die Faszination an der Technik im frühen Erlernen der Programmierung niederschlug.

Im Alter von 13 Jahren waren die Programmierfertigkeiten so weit entwickelt, daß auf dem dann schon vorhandenen Commodore Plus4 (dem großen Bruder des ersten Geräts) eine beeindruckende Datenbanksoftware mit frei definierbaren Masken und Feldern entstand.

Dank weiterer technischer Einflüsse aus dem persönlichen Umfeld kam ein Interesse an der diskreten Elektronik hinzu, und so wurde der dritte Heimcomputer, ein Commodore C=128, dann auch mit etlichen selbst erstellten Zusatzschaltungen erweitert.

Emanzipation aus der "Spielzeugwelt"

Zu diesem Zeitpunkt gehörten bereits 3 Programmiersprachen (BASIC, Assembler, Comal) in mehreren Dialekten zum Repertoire. Nun jedoch kam der wichtigste Schritt: Das Erlernen von C, ebenfalls im Selbststudium, und der Wechsel auf die heute übliche PC-Plattform (damals natürlich noch unter DOS und Windows 3.0). Parallel dazu wurde im Schulsystem erstmalig Informatik-Unterricht als Wahlfach angeboten, wo eine weitere, damals bedeutende Programmiersprache gelehrt wurde: Pascal, der Vorläufer des heute noch gebräuchlichen Delphi.

Die Umsatzsteuererhöhung auf 15%/7% brachte einen sehr kurzen aber erfolgreichen Ausflug in eine der Grundfesten damaliger Handelssoftware: COBOL. In der väterlichen Firma galt es, die Lagerverwaltung anzupassen, und in typisch jugendlichem Selbstbewusstsein wurde verkündet: "Mach ich - Kein Problem!" Nach tatsächlich erfolgreicher Durchführung kam die Erkenntnis, daß die Informatik seit der Erfindung von COBOL glücklicherweise gewaltige Fortschritte gemacht hat.

Mit dem Wechsel auf OS/2 (zuerst Version 2.1) als Plattform ging eine weitere Expansion der Softwarefähigkeiten einher. Erstmals waren Skriptsprachen verfügbar (REXX und E), und mit ihnen die dynamische Typisierung. Mit dem Texteditor Emacs kam unweigerlich das Erlernen von LISP. Unter den statischen Programmiersprachen kam C++ hinzu, und somit der erste Kontakt mit der Objektorientierung.

Nun brach auch die Vernetzte Welt an: Der Betrieb von Cloppenburgs erster Mailbox brachte den Aufbruch in Weitverkehrsnetze (bereits mit E-Mail wie man sie heute kennt, aber vor Erfindung des WWW), während Lokale Netze in Aushilfsjobs in einer Computerfirma erkundet wurden.

Ausbildung zum Fachmann

Im schulischen Bereich gab es in der Oberstufe des Gymnasiums endlich Informatik als benotetes Wahlpflichtfach, und neben Bestnoten kam es sogar vor, daß sich die Rolle von Lehrendem und Lernenden hier und da vertauschten. Im Fach Physik kam eine Vertiefung der Kenntnisse diskreter Elektronik hinzu.

Nach dem erfolgreichen absolvieren des Abiturs mit der Note 2,0 kam zunächst die Pflicht am Staate, und so wurde die ansonsten fachfremde Zivildienstzeit genutzt, um sich mit dem Betriebssystem Linux (Version 2.0) vertraut zu machen, und dadurch auch mit Shell-Skripting, Awk, Sed und Tcl/Tk.

Endlich begann das Studium zum Diplom-Informatiker, was die allgemeinen Unix-Kenntnisse vertiefen half, sowie zu neu erlernten Programmiersprachen führte. Das brandneue Java wurde gelehrt, unter Komilitonen wurde Perl propagiert, und als Streufeuer anderer Lehrveranstaltungen mussten weniger gebräuchliche Sprachen und Dialekte erlernt werden, z.B. Matlab und Prolog.

Eintritt ins Geschäftsleben

Es war die Zeit des Aufbruchs in das Web (JavaScript kam im Repertoire hinzu), die Dot-Com-Blase war noch nicht geplatzt, und hier fand die eigentliche Gründung von Syntax-K statt, mit dem ersten kommerziellen Auftrag, vermittelt durch Komilitonen: Ein System, was heutzutage als Content-Management-System bezeichnet werden würde, wenn auch der Begriff damals noch nicht geprägt war, und das Produkt im Vergleich zu den heutigen Systemen primitiv wirken würde.

Ab hier ging es dann geradewegs in das Geschäftsleben: Die offizielle Firmengründung, erste Projekte mit teilweise internationalem Kundenstamm. Hier prägte sich auch die Ausrichtung auf Firmenkunden und das Vermarkten von Know-How statt reiner Quellcode-Erzeugung. Einige der Projekte sind bis heute im produktiven Einsatz, besonders sticht die ISN Schweinebörse hervor, die praktisch unverändert seit ihrer Erschaffung im Internet Handel mit einem auktionsähnlichen Echtzeitsystem ermöglicht. Die SQL-Kenntnisse für dieses Projekt waren natürlich wieder im Selbststudium erlernt.

Wurde zunächst im Web-Bereich viel mit Perl, und im Desktop-Bereich mit C gearbeitet, so gesellten sich später auch PHP für das Web, und C++ mit Qt sowie C++ mit wxWindows auf dem Desktop hinzu.

Mit dem ersten Auftrag als Dozent für Programmierung in der Erwachsenenbildung entwickelten sich auch die didaktischen Fähigkeiten. Spätestens seit dem erfolgreichen Absolvieren der Ausbildereignungsprüfung der IHK und der Berufung zum Prüfer im Prüfungsausschuß für Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung ist dies durch eine offizielle Anerkennung untermauert.

Open Source

Natürlich ging auch die Fortbildung im Selbststudium weiter. Viel Erfahrung wurde in Open Source-Projekten gesammelt. Eine der ersten Video-Capture-Programme für Linux und die populären WinTV-Fernsehkarten, bttvgrab, entstand, und selbst wenn das Projekt schon längere Zeit wieder eingestellt ist, so leben Teile davon auch heute noch indirekt über das NuppelVideo-Projekt im MythTV-Projekt weiter. In dieser Zeit festigten sich vor allem die Fertigkeiten im Bereich Multimedia, Bildverarbeitung und natürlich allgemein der Plattform C unter Linux, auch im Embedded-Einsatz.

Als XML als neue Technologie aufkam, und damit SAX, XPath, XSLT, DOM und einige weniger gebräuchliche Programmiersprachen und APIs, gipfelte dies in der Aufnahme in den Kernentwicklerkreis des Perl-basierten XML-Application-Servers AxKit. Die Beteiligung daran (in Form der zweiten Inkarnation AxKit2) dauert bis heute an.

Unzählige kleine Beteiligungen an anderen Softwareprojekten stehen dem zur Seite, seien es Patches von wenigen Zeilen, die einen kleinen Fehler beheben, oder größere Kontributionen z.B. im DOSBox-Projekt, das auch als erster Anlaß für das Erlernen von OpenGL- und Shader-Programmierung diente. Interesse am MegaMek-Projekt brachte die 3D-Programmierung weiter, unter Nutzung von Java3D.

Für den eigenen Gebrauch entstanden viele kleine Programme, und oft wurde die Gelegenheit genutzt, damit noch weitere Programmiersprachen, Techniken oder APIs zu erlernen. Python und bf sind hieraus bekanntere Beispiele.

Ausblick

Die Kenntnis aktueller Techniken sowie historisch bewährter Konzepte ist ein Grundprinzip von Syntax-K, und so kommen regelmäßig neue Programmiersprachen, APIs, Anwendungssysteme und Technologien hinzu. Aber auch von der Geschichte in die Vergessenheit gedrängte Meilensteine der Informationstechnik werden als Grundlagenwissen nicht ausgelassen, z.B. mit SmallTalk als aktuellem Neuzugang.